Sie sind hierOB Till empfängt Jugendliche aus aller Welt

OB Till empfängt Jugendliche aus aller Welt


By adminGeschrieben am23 März 2008

SCHULE / Internationale Schülerbegegnung am Göppinger Freihof-Gymnasium

OB Till empfängt Jugendliche aus aller Welt

Vielsprachiges Stimmengewirr im Göppinger Rathaus: Oberbürgermeister Guido
Till hieß Austauschschüler aus Japan, Russland und Italien willkommen, die
für eine Woche am Freihof-Gymnasium zu Gast sind.
 
KATHARINA WIEGMANN

GÖPPINGEN

Ungefähr 120 Schüler und Lehrer waren der Einladung von Oberbürgermeister
Guido Till zu einem Empfang im Göppinger Rathaus gefolgt, davon 32
Jugendliche aus der Partnerstadt Foggia, 24 Schüler aus St. Petersburg
sowie vier Schülerinnen aus Yokohama in Japan. Lorenz Manthey, Lehrer am
Freihof-Gymnasium, gab Auskunft darüber, wie die ungewöhnliche Verbindung
zu Stande kam: "Über die Japanisch AG an unserer Schule ergab sich ein
Kontakt mit einem Deutschlehrer in Yokohama". Manthey, der die AG leitet,
lernt mit seinen Schülern im Selbststudium die japanische Sprache. Beim
Empfang im Rathaus erprobte er auch gleich seine Fähigkeiten und
übersetzte die Willkommensworte des Oberbürgermeisters für die Gäste aus
Yokohama. Dass er das ganz gut gemacht hat, bestätigte die 18-jährige
Shiori Sakurai. Die Schülerin selbst spricht sehr gut Deutsch.

"Das Austauschprogramm mit St. Petersburg besteht schon seit kurz nach der
Wende", informiert Schulleiter Günter Roos. Alexandra, die dort zuhause
ist, gefällt es bis jetzt gut in Göppingen. Sie habe mit ihrer Gruppe auch
schon München und Stuttgart besucht, erzählt die 16-Jährige. Tradition hat
auch der Austausch mit der Göppinger Partnerstadt Foggia. Delpreet Singh
und Valerio Colavincenzo sind von dort mit ihren Lehrern angereist. "Die
Leute hier sind sehr nett", freuen sie sich und haben auch schon eine
genaue Vorstellung, was sie von ihrem Aufenthalt in Göppingen erwarten:
"Wir wollen die Stadt und das Land kennenlernen - und natürlich die
Mädchen!"

Zu Gast im Rathaus war auch eine Lehrerdelegation der thüringischen
Partnerstadt Sonneberg, die normalerweise ebenfalls am Austauschprogramm
des Freihof-Gymnasiums teilnimmt, dieses Jahr aber aufgrund eines
Schulleiterwechsels ausgesetzt hat.

Während des Aufenthaltes der internationalen Gäste in der
Hohenstaufenstadt stehen zahlreiche Programmpunkte auf dem Plan: Neben
Workshops zu Themen aus verschiedenen Kulturkreisen mit einer großen
Abschlusspräsentation zum Beispiel auch ein Spiel der Frisch-Auf-Frauen.
Sehr zu Freude der Japanerinnen - ist die Torhüterin doch eine
Landsmännin.
 
Quelle: Südwest Presse vom 23.03.2007